1. Das Seminar vom letzten Samstag beginnt zu wirken, ich bin spürbar ruhiger und zuversichtlicher, die Purzelbäume meiner Gefühle sind offenbar im Abklingen und ich finde wieder zu M, freue mich wieder, wenn ich sie sehe. Ich habe auch meine Lektüre zum „inneren Kind“ aus dem Regal geholt und beginne mit Chopich / Pauls Büchern. Das Praxisbuch zuerst. Ich will an mir arbeiten und mich besser kennen lernen!
Klar ist mir aber auch geworden, dass es bei meinem Problem nicht nur um das „innere Kind“ gehen kann. Es ist ja doch nichts Schlechtes, sondern etwas vollkommen Schönes, Normales und Aufregendes, andere Frauen zu registrieren und auch sie zu begehren. After all, my darling, I am a man… Nur der alte Kathole in mir rebelliert dagegen – und den muss ich schnellstens loswerden.
2. I. zeigt mir die kalte Schulter, zumindest, was ihre Bereitschaft betrifft, mit mir über den „Messenger“ zu plaudern, und ich akzeptiere es, wie es ist. Der Grund? Keine Ahnung, vielleicht nerve ich sie. Vielleicht hat sie sich mehr erwartet – obwohl sie nie – aktiv – irgendwie besonderes Interesse an mir gezeigt hat… naja, bis auf ein „hdl“…, das mich sehr beeindruckt hat. Ich nehme mir vor, sie nicht mehr zu kontaktieren, bis sie sich wieder bei mir meldet. Hab ihr schon bei unserer ersten Konversation gesagt, dass ich keiner bin, der sie jemals nerven wird. Und sie hat immer großen Wert darauf gelegt, dass wir „Freunde“ sind, also „nur“ Freunde, nicht mehr, und auch das mag mir gefallen.

3. Mein Zeitausgleich ist sehr entspannend, zwei Schitouren habe ich schon hinter mir, gestern die grauslige bei Schneefall und Wind auf den Hoadl, heute war ich bei schönem Wetter fast allein auf die Mutterer Alm unterwegs. This really becomes me…